Künstler der Woche

Interview mit Lena Niederau

Künstler der Woche: Lena Niederau
Mette-Vasterling-Fotografie

Für Lena ist Musik mehr als nur ein Beruf. Sie ist Ausdruck von Emotion, Verbindung und Atmosphäre. Mit ihrer Stimme schafft sie Momente, die Menschen berühren. Und bei Hochzeiten fließen auch bei ihr manchmal ein paar Tränen. Uns erzählt sie, wie sie mit ihren Emotionen in diesen besonderen Momenten umgeht.

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Hallo Lena, wie bist du zur Musik und zum Gesang gekommen?
Ich singe, seit ich denken kann. Schon als kleines Kind habe ich ständig in den höchsten Tönen vor mich hingesungen. Ich bin in einer sehr musikalischen Familie aufgewachsen, und wir haben zu Hause auch viel gemeinsam gesungen. Im Grundschulalter habe ich begonnen, Klavier zu lernen, und irgendwann für mich entdeckt, das Klavierspielen mit dem Singen zu verbinden. Die Musik hat meine ganze Kindheit und Schulzeit geprägt. Auch wenn ich nach dem Abi nicht sofort eine klare Vision hatte, wusste ich, dass mein Beruf auf jeden Fall mit Musik zu tun haben muss.
Kannst du dich kurz vorstellen und ein paar Songs anspielen?

Wer oder was hat dich in deiner musikalischen Entwicklung am meisten beeinflusst?
Zunächst waren es meine Eltern, die mir die Musik von Anfang an nahegebracht haben – durch gemeinsames Singen oder einfach durch das Hören von Musik. Außerdem waren es meine Klavierlehrerinnen (es waren drei im Laufe der Jahre), von denen ich viel lernen durfte und die mich motiviert haben, wenn es zwischendurch Phasen gab, in denen mir das Durchhaltevermögen fehlte. Und natürlich spielten beziehungsweise spielen bis heute bestimmte Künstlern wie Sara Bareilles, Elton John oder Sting eine wichtige Rolle. Sie beeindrucken und berühren mich sehr und geben mir immer wieder neue Inspiration.
Wie passt du dein Programm an unterschiedliche Veranstaltungsformate an (z. B. Hochzeit, Firmenevent, Lounge oder Party)?
Ich kläre vorab mit den Veranstaltern, was genau gewünscht ist: tanzbare Partymusik, Musik für eine lockere Atmosphäre, die aber nicht zu sehr im Vordergrund steht, oder ganz dezente Hintergrundmusik, zum Beispiel während eines Dinners.
Auf Basis dieser Einschätzung stelle ich verschiedene Sets zusammen und wähle passende Songs aus meinem Repertoire aus. Da sich bei Events jedoch nicht immer im Voraus absehen lässt, wie die Stimmung sein wird und ob die Gäste vielleicht doch noch tanzen möchten, plane ich immer Möglichkeiten ein, spontan reagieren zu können und das Programm flexibel anzupassen. Veranstaltungen, bei denen Party- oder generell viel Uptempo-Musik gewünscht wird, begleite ich in meiner Duo-Formation „Here's 2 You!“.
Wie gehst du mit deiner eigenen Emotionalität um, wenn dich ein Hochzeitsmoment selbst sehr berührt?
Ich vergieße auf so mancher Hochzeit tatsächlich das ein oder andere Tränchen. Vor allem dann, wenn ich gerade nicht selbst singe und mir erlauben kann, ein wenig in die Geschichte des Brautpaares einzutauchen und die Emotionen dieses Moments zuzulassen. Während meiner Auftritte bin ich jedoch sehr fokussiert. Trotz der Emotionalität, die das Singen natürlich auch verlangt und beflügelt, habe ich eine Art inneren Schutzwall. So kann ich meine Arbeit konzentriert machen, ohne von den Emotionen überwältigt zu werden.
Wie berätst du Brautpaare bei der Auswahl der passenden Songs für Trauung, Sektempfang oder Dinner?
In der Regel lasse ich die Brautpaare zunächst anhand meiner Repertoireliste eine Vorauswahl treffen. So bekomme ich ein Gefühl für ihre Vorstellungen und ihren Musikgeschmack. Anschließend gebe ich gerne meine Einschätzung, welcher Song an welcher Stelle der Trauung besonders gut passen könnte, und wir legen gemeinsam eine Reihenfolge fest. Wenn noch Ideen fehlen, mache ich natürlich auch Vorschläge. Oft haben die Paare jedoch bereits recht konkrete Wünsche.

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