Künstler der Woche
Interview mit Alex Weis
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Hallo Alex, wie hat deine Leidenschaft für Musik begonnen und wann wusstest du, dass du Sänger und Gitarrist werden möchtest?
Ich erinnere mich, dass ich etwa sieben Jahre alt war, als ich im Zimmer meiner älteren Schwester stand und zu ihr sagte: „Das, was du hörst, will ich jetzt auch hören.“ Das waren Bands wie Bon Jovi oder Skid Row. Richtig begeistert war ich dann etwas später von Queen und auch von Guns N’ Roses. Der Gitarrist Slash war damals der Hauptgrund, warum ich unbedingt Gitarre spielen wollte. Angefangen habe ich mit der klassischen Gitarre, die ich später sogar studiert habe. Dass ich Musik zu meinem Beruf machen wollte, wusste ich schon in der achten Klasse.
Kannst du dich kurz vorstellen und uns deinen Lieblingssong anspielen?
Welche Künstler oder Bands haben deinen Stil am stärksten beeinflusst
Die ersten Bands, von denen ich so richtig Fan war, waren die bereits genannten Queen und Guns N’ Roses, aber auch Pearl Jam war immer eine meiner Lieblingsbands. Mein Stil ist allerdings noch viel stärker von Gitarristen beeinflusst, wie zum Beispiel Tommy Emmanuel und vor allem John Mayer. Als ich ihn entdeckte, haben sich mein Spiel und mein Gesang maßgeblich verändert. Mittlerweile höre ich sehr unterschiedliche Musik, aber Singer-Songwriter geht für mich immer.
Du trittst häufig solo mit Gitarre und Loop-Pedal auf. Was reizt dich an diesem minimalistischen Setup?
Zum einen passt es wunderbar zu intimen Anlässen wie Trauungen, Sektempfängen oder Taufen. Zum anderen bin ich solo flexibler als mit Band und brauche nicht viel. Das Loop-Pedal ermöglicht mir dabei, größer zu klingen – sei es durch einen Beat, den ich live einspiele, durch Zweitstimmen oder durch eine Akkordbegleitung, über die ich dann solieren kann.
Nach welchen Kriterien stellst du dein Repertoire zusammen?
Die Songs müssen mir gefallen und Freude machen. Ich glaube, jeder Musiker ist am überzeugendsten, wenn er mit Leidenschaft bei der Sache ist. Songs für besondere Anlässe, seien es Trauungen oder Trauerfeiern, wähle ich gemeinsam mit den Kunden aus. Ansonsten ist mein Repertoire bunt durch die Jahrzehnte gemischt und enthält viele Hits, die ich selbst gerne höre – egal, ob leichte Musik im Hintergrund oder Songs, die für Stimmung sorgen.
Gibt es eine besonders emotionale oder überraschende Reaktion eines Publikums, die dir im Gedächtnis geblieben ist?
Jeder Auftritt ist etwas Besonderes, aber am emotionalsten ist es doch bei Trauungen. Wenn das Brautpaar oder die Gäste von meiner Musik zu Tränen gerührt sind, ist das immer wieder eine bewegende Reaktion. Eine lustige Situation fällt mir spontan auch ein: Einmal hat plötzlich die halbe Hochzeitsgesellschaft total synchron Line Dance getanzt und ich wusste vorher überhaupt nichts davon.
Welche Informationen sollten Veranstalter oder Brautpaare idealerweise schon in der Anfrage mitschicken?
Wichtig ist, wie groß die Location ist und ob ich drinnen oder draußen spielen soll. Falls es draußen ist, ist es immer wichtig zu wissen, ob Schutz vor Sonne oder Regen gegeben ist und ob Strom verfügbar ist. Ein grober Zeitplan und eventuelle Sonderwünsche sollten natürlich ebenfalls im Vorfeld geklärt werden.
Welche technischen Voraussetzungen sollten vor Ort gegeben sein?
In der Regel benötige ich nur Strom. Den Rest bringe ich mit.


