Künstler der Woche

Interview mit Classic Rocks

Künstler der Woche: Classic Rocks
Petra Toscany

Classic Rocks verbindet klassische Musik mit modernen Hits. Die Idee entstand aus dem Wunsch, etwas Neues zu schaffen. Klassische Musiker wollten ihre Grenzen erweitern. Vom ersten Ton an überrascht Classic Rocks sein Publikum. Ein ruhiges Mozart-Stück geht plötzlich in einen Pop- oder Rockklassiker über. Genau dieser Kontrast sorgt für Gänsehaut.

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Hallo, wie ist die Idee zu Classic Rocks entstanden – klassische Instrumente mit Rock- und Popsongs zu verbinden?
Da die Musiker von Classic Rocks alle aus dem klassischen Konzertbereich kommen, wollten wir uns weiterentwickeln und etwas Neues schaffen, um unser Publikum und unsere Gäste bei Events zu überraschen und zu begeistern. Oft beginnen wir unser Programm mit einem sehr langsamen Stück von Mozart und wechseln dann nach einigen Minuten zu „Rock Me Amadeus“ oder „Smooth Criminal“. Dieser Stilbruch sorgt für einen besonderen Überraschungseffekt und macht allen Beteiligten großen Spaß.
Welcher Song komt immer gut an?

Wie würdet ihr euren Sound jemandem beschreiben, der euch noch nie live gehört hat?
Überraschend, außergewöhnlich und eingängig. Die Musiker spielen mit zwei Geigen, Bratsche und Cello – also rein klassischen Streichinstrumenten – Hits, Evergreens sowie Hochzeits- und Filmmusik. Je nach Event und Gästeanzahl treten wir unplugged oder verstärkt auf.
Euer Repertoire reicht von Mozart bis AC/DC, wie entscheidet ihr, welche Songs für ein Streichquartett funktionieren?
Grundsätzlich funktioniert fast alles, auch wenn manche Stücke mehr Vorbereitung und Proben erfordern. Im Internet lassen sich viele Arrangements finden, diese sind jedoch oft qualitativ nicht ausreichend. Deshalb haben wir zwei Musiker im Team, die die Noten selbst arrangieren und für unser Ensemble anpassen. Unser Repertoire ist mittlerweile sehr vielfältig und wird laufend erweitert – sei es durch neue Songs, die wir im Radio hören, oder durch individuelle Musikwünsche unserer Kunden.
Welche Stücke überraschen das Publikum am meisten, wenn ihr sie im klassischen Stil spielt?
Ganz klar: „Ein knallrotes Gummiboot“.
Habt ihr ein besonderes Live-Erlebnis, das euch immer in Erinnerung bleiben wird?
Da gibt es einige, da wir mit unseren Auftritten viel unterwegs sind und nicht nur in Salzburg auftreten, wo wir alle wohnen. Ein besonderes Highlight war „Highway to Hell“ auf Wunsch eines Brautpaares bei einer kirchlichen Trauung – natürlich in vorheriger Absprache mit dem Pfarrer. Außerdem haben wir schon in einer Après-Ski-Hütte in Flachau, auf einem Floß am Attersee, in Arosa bei winterlichen Bedingungen sowie in Sölden in großer Höhe gespielt. Weitere besondere Orte waren ein Fußballstadion in Leverkusen sowie das Parlament in Wien, wo uns ein Sicherheitsbeamter mit einem augenzwinkernden Kommentar zu unseren Instrumentenkoffern begrüßte.
Welche Informationen braucht ihr von Veranstaltern, um ein Event musikalisch perfekt vorzubereiten?
Wichtig ist für uns, ob der Auftritt indoor oder outdoor stattfindet, um welche Art von Event es sich handelt, ob es spezielle Musikwünsche gibt und wie viele Gäste erwartet werden. Außerdem klären wir, ob wir unplugged oder verstärkt auftreten sollen. Der Kunde kann zudem wählen, ob wir in klassischer schwarzer Konzertkleidung oder in einem moderneren Outfit auftreten.
Welche technischen Voraussetzungen oder Platzanforderungen braucht ein Streichquartett vor Ort?
Ein Streichquartett benötigt nicht viel Platz, lediglich Raum für vier Musiker, ihre Instrumente und Notenständer. Eine kleine Bühne ist von Vorteil, aber kein Muss. Bei Outdoor-Auftritten ist ein wettergeschützter Platz wichtig, insbesondere vor Sonne, Wind und Regen. Zudem sollte ein kleiner Raum zum Umziehen und Einspielen vorhanden sein.

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