Künstler der Woche

Interview mit die Fußballartisten

Künstler der Woche: Die Fußballartisten

Die Fußballartisten verwandeln jeden Auftritt in ein echtes Trick-Feuerwerk. Mit beeindruckender Ballkontrolle, perfektem Timing und mitreißender Energie begeistern sie ihr Publikum von der ersten Sekunde an. Mit gebrandeten Trikots, maßgeschneiderter Musik und kreativen Konzepten wird jeder Auftritt einzigartig.

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Hallo, wie habt ihr eure Leidenschaft für Fußball-Freestyle und Fußball-Artistik entdeckt?
Schon von klein auf faszinierte mich jede Form von Akrobatik und Jonglage. Sebastian hat sich das Jonglieren bereits im Alter von 10 Jahren mithilfe von Fachbüchern selbst beigebracht. YouTube und Video-Tutorials gab es damals noch nicht. Im Erwachsenenalter folgte dann an der Staatlichen Artistenschule in Berlin die Spezialisierung auf die Königsdisziplin der Jonglage, das Jonglieren mit Fußbällen. Bei mir war ebenfalls vom Kindesalter an die Begeisterung für alle Formen der Bewegung vorhanden. Ich wollte einen Handstand können und dabei den Ball auf den Füßen jonglieren. Dies zeigte ich dann erstmals beim Casting für den legendären Nike-Werbespot, bei dem Fußball-Trickkünstler die unglaublichsten Kunststücke mit dem Ball vollführen. Nach dem Motto „Imagine the Impossible“: Je schwieriger, desto interessanter die Herausforderung. Fußball-Freestyle lebt von der Kreativität, die Mensch, Körper und Ball miteinander verbindet. Man stellt sich selbst Aufgaben, und durch das tägliche Training lassen sich unglaubliche Tricks zum Gelingen bringen. Das macht Spaß und hält fit. Den Grundstein für die körperliche Fitness erwarb ich schon früh – von Leichtathletik über Tanzen und Turnen bis hin zu einem Sportstudium an der Deutschen Sporthochschule Köln. Schließlich führte mich mein Weg ebenfalls an die Staatliche Artistenschule nach Berlin, wo ich Sebastian traf. Der Grundstein für Die Fußballartisten wurde so gelegt. Wir finden: Ein starkes Team besteht aus zwei starken Partnern.
Könnt ihr uns ein paar Tricks zeigen?

Habt ihr eine spezielle Ausbildung oder einen bestimmten sportlichen Hintergrund, z. B. an Artistenschulen oder im Profifußball?
Wir haben beide im gleichen Jahr die Aufnahmeprüfung an der Staatlichen Artistenschule Berlin gemacht. Von mehr als 50 Bewerbern wurden lediglich wir beide und noch ein weiteres Künstlerpaar ausgewählt. Wir hatten Glück, denn so konnten wir an einer sehr besonderen Schule studieren und trainieren. Die Staatliche Artistenschule Berlin ist einzigartig in Deutschland; vergleichbare Institutionen gibt es ansonsten nur im Ausland. An der Artistenschule haben wir neben unseren eigenen Disziplinen wie Fußball-Akrobatik und Jonglage mit Fußbällen auch Tanz, Ballett und Schauspiel trainiert. All dies ist sehr nützlich für die Fußballartistik, denn dabei spielen Körpermitte, Gleichgewicht und Körperspannung eine wichtige Rolle. Einen Background als professionelle Fußballspieler haben wir weniger. Wir sehen uns mehr als Spezialisten für Unterhaltungsshows rund um das Thema Fußball.
Was zeichnet eure Show besonders aus – was dürfen Zuschauer erwarten, wenn ihr auf die Bühne kommt?
Ein Feuerwerk faszinierender Tricks! Exakt zur Musik choreografiert, mit viel Power, guter Laune und Style. Wir möchten Lebensfreude mit unseren Shows auf die Bühne zaubern und zu den Zuschauern transportieren. Ein Kollege sagte einmal über uns: Bei euch vergisst man glatt, dass die Tricks unglaublich schwierig sind, weil ihr alles so einfach und spielerisch aussehen lasst. Als Mann und Frau bilden wir im Duo eine interessante Kombination. Wir vereinen außergewöhnliche Trickkombinationen. Wir starten mit einem Ball, und da, wo andere Shows tricktechnisch aufhören, fängt unsere Show erst an. Meine Spezialität ist das Jonglieren mit den Füßen – aber nicht im Stehen, sondern über Kopf. Im Fachjargon heißt das Antipodenjonglage. Sebastian scheint mehrere Arme zu haben, so schnell jongliert er, teils mit bis zu fünf Fußbällen gleichzeitig. Wir haben beide Weltrekorde in verschiedenen Kategorien aufgestellt, unter anderem auch für das Guinness Buch der Rekorde, das wahrscheinlich jeder kennt. Das Besondere an unserer Performance ist, dass wir sowohl im Scheinwerferlicht auf Fernsehbühnen glänzen als auch bei Tageslichtveranstaltungen und auf dem Fußballrasen überzeugen. Der Funke springt immer über – ob im kleinen Rahmen bei VIP-Events oder in der Halbzeitshow beim FC Bayern München vor mehr als 60.000 Zuschauern.
Gibt es ein Erlebnis, ein Feedback oder einen Moment auf der Bühne, der euch besonders begeistert oder berührt hat?
Da gibt es einige. Grundsätzlich ist jeder Auftritt schön, wenn wir sehen, wie unsere Energie auf die Menschen überspringt. Oft kommen die Zuschauer – egal ob jung oder alt – nach dem Auftritt zu uns und teilen ihre Begeisterung mit uns. Das freut uns beide ungemein. Eine große Ehre ist es für uns ganz persönlich, wenn wir mit Idolen wie beispielsweise dem Handstand-Artisten Anatoly Zalevsky oder Clown Peter Shub, beide absolute Weltstars in der Zirkuswelt, die Bühne teilen. Besser bekannt für viele Leser sind sicherlich prominente Musiker oder Schauspieler. Ein Werbedreh mit Barbara Schöneberger war spannend, ebenso ein Auftritt mit Chris de Burgh, David Garrett oder Musiker Cro. Jedes Mal, wenn wir den Fernseher einschalten, sehen wir Prominente, mit denen wir irgendwo aufgetreten sind. Das ist einfach toll. Zum anderen freut es uns zu sehen, für wen wir schon alles auftreten durften. Da gibt es eine lange Liste an Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik, Musik, Kunst und Sport: Prinz Albert von Monaco, Angela Merkel oder Michael Schumacher. Mein Patenkind findet es besonders beeindruckend, dass wir mit Social-Media-Stars wie LaserLuca auf der Bühne standen. Mir persönlich hat es viel bedeutet, dass nach meiner Darbietung bei der Sportlerehrung in München Philipp Lahm zu mir kam, um mir persönlich zu sagen, wie sehr ihm meine Fußballartistik gefallen hat. Und meine Teilnahme am Internationalen Zirkusfestival „Cirque de Demain“ in Paris war mein persönliches Karriere-Highlight. Es ist ein Ritterschlag, für dieses internationale Treffen der besten Artisten der Welt nominiert zu werden und Deutschland dort zu repräsentieren. Es ist vergleichbar mit dem Traum eines jeden Sportlers, einmal im Leben bei Olympia dabei zu sein.
Wie entwickelt ihr neue Tricks oder Routinen, ist das improvisiert oder jahrelang trainiert?
Unsere Tricks betrachten wir als unser Handwerk. Dahinter steckt jahrelanges Training. Ähnlich wie ein Pianist stundenlang Fingerübungen am Klavier trainiert oder ein Balletttänzer seine Übungen macht, so trainieren wir auch die Tricks am Ball. Mit diesen Grundlagen lässt sich dann auch improvisieren – wie bei Musikern, die ihr Instrument blind beherrschen. Das ist bei Live-Events wichtig, wenn zum Beispiel nach einer kurzen Einlage gefragt wird. Bei unserem Walking Act improvisieren wir ständig, da wir uns inmitten des Publikums frei bewegen und uns stetig an die örtlichen Gegebenheiten anpassen. Unsere Bühnenshows erarbeiten wir dagegen im Vorfeld. Die Choreografien entstehen in wochenlanger Arbeit in unserem eigenen Trainingsstudio.
Wie stimmt ihr die Show auf verschiedene Event-Formate ab (z. B. Messe, Gala, Sport-Event oder Firmenfeier)?
Wir passen unser Showprogramm an den jeweiligen Anlass an. Für Fernsehshows wie den ZDF-Fernsehgarten oder den Tigerenten Club zeigen wir oft eine kürzere Variante unserer Fußballshow. Für einen Gastauftritt in einer Fernsehshow in der Ukraine in Kiew war die Zeitvorgabe sogar auf nur 90 Sekunden beschränkt. Dafür wählten wir eine sehr schnelle Musik, um möglichst viel von unserem Trickrepertoire zu zeigen. Für die Tourismusmesse ITB haben wir für das Land Südafrika eine Show mit eigens entsprechend afrikanischem Soundtrack konzipiert. Der ehemalige Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, war davon sehr begeistert. Für Maybach haben wir eine Show um und auf einem luxuriösen Mercedes erarbeitet. Manchmal zeigen wir unsere Tricks auf schwimmenden Inseln oder auf zwei Meter hohen Podesten über Gala-Dinner-Buffets oder – wie bei der Wiedereröffnung der Deutschen Börse in Frankfurt am Main – in zwei Metern Höhe über den Handelsschranken der Börse. Für Sportevents aller Art ist unsere Fußballartistik-Show prädestiniert. Hier entsprechen wir gerne Kundenwünschen und treten beispielsweise in gebrandeten Trikots in Firmenfarben und mit Logos auf. Auf Messen beziehen wir Produkte in unsere Show ein. Bei der IFA oder der Fujikina in Berlin konnten die Messebesucher neue Kameras ausprobieren, indem wir als Trick-Models agierten. Kunden buchen uns mit unseren Trickkünsten auch immer wieder für Werbespots oder Musikvideos (offizieller Song der FIFA Frauenfußball-WM 2011, Nike-Freestyle-Spot, Philips-WM-Spot, DB-Werbespot, Stadionclip für Badenova und den SC Freiburg). Das ist immer super spannend und eine willkommene Abwechslung zu unseren Showauftritten vor Live-Publikum. Deshalb sind wir auch offen für Auftragsarbeiten jeder Art, weil wir die Abwechslung in unserer Arbeit lieben.
Welche technischen Anforderungen habt ihr an die Location – z. B. Platz, Bodenbelag, Sound, Fläche?
Wir können unsere Shows überall dort zeigen, wo genügend Platz ist, um auf einer Wiese eine 2 x 2 Meter große Picknickdecke auszubreiten. Je mehr Platz wir haben, desto dynamischer nutzen wir die Fläche. Was den Bodenbelag betrifft, performen wir auf Asphalt, Fußballrasen oder Bühnenböden. Wenn keine erhöhte Bühne vorhanden ist, arbeiten wir bei ebener Fläche mit einem kleinen Podest, um besser von den Zuschauern gesehen zu werden. Wir kommen mit einer niedrigen Deckenhöhe von mindestens 2,30 Metern zurecht, wie es in manchen VIP-Logen in Fußballstadien der Fall ist, können aber auch unter freiem Himmel auftreten. Musik ist essenziell für unsere Showacts. Wenn bei der Veranstaltung keine technische Ausstattung vorhanden ist, können wir auf Wunsch auch eine professionelle Licht- und Soundanlage stellen – völlig kabellos und unabhängig von vorhandenen Steckdosen. Im Bedarfsfall kann sich der Kunde gerne von uns beraten lassen, damit der Auftritt und damit auch das Erlebnis für die Gäste bestmöglich in Szene gesetzt wird. Ist ein längerer Einsatz gewünscht und keine Bühne vorhanden, sind wir wahlweise auch als Walking Act unterwegs – also mit Close-up-Jonglage mit Fußbällen direkt inmitten des Publikums. Dies ist ideal bei größeren Stadt- oder Mitarbeiterfesten. Dabei bewegen wir uns mobil über das Gelände, zeigen unsere Tricks an verschiedenen Stellen und binden die Gäste in das Geschehen ein. So entstehen emotionale Erinnerungsfotos, wenn Gäste den glücklichen Moment des Balldrehens auf ihrem Finger mit dem Smartphone einfangen.

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