Künstler der Woche

Interview mit BLIND DATE

Künstler der Woche: BLIND DATE

BLIND DATE steht seit 1996 für mitreißende Live-Musik, professionelle Bühnenperformance und echte Leidenschaft. Aus einer kleinen Hobbyband wurde eine internationale Coverband mit breitem Repertoire und viel Erfahrung. Heute begeistert die Band auf Galas, Firmenevents, Stadtfesten, Hochzeiten und großen Bühnen.

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Hallo BLIND DATE, ihr steht seit vielen Jahren auf der Bühne, wie hat sich BLIND DATE seit der Gründung entwickelt?
Wenn ich auf die Entwicklung von BLIND DATE zurückblicke, ist das ehrlich gesagt eine ziemlich beeindruckende Reise. 1996 haben wir ganz klein angefangen – als reine Hobbyband mit vier Musikern, ohne große Erwartungen, einfach aus Spaß an der Musik. Unsere ersten Auftritte waren überschaubar, oft im lokalen Rahmen, aber genau dort haben wir gelernt, was es heißt, ein Publikum wirklich zu erreichen. Mit der Zeit ist nicht nur die Band gewachsen, sondern auch unser Anspruch. Aus den anfänglichen vier Musikern wurde eine internationale Coverband mit einem deutlich breiteren Repertoire und professioneller Ausrichtung. Wir haben viel in Qualität investiert – musikalisch, technisch und auch in unsere Bühnenperformance. Wichtig war uns immer, flexibel zu bleiben und auf unterschiedlichste Events eingehen zu können, egal ob Gala, Firmenevent, Festzeltbühne, großes Open-Air-Festival, Stadtfest, aber auch private Events, wie Hochzeiten, Geburtstagsfeiern usw. Ein ganz besonderer Meilenstein war für uns natürlich, dass wir uns als offizielle Oktoberfestband aus München etablieren konnten. Das ist nicht nur eine große Ehre, sondern auch ein Qualitätsmerkmal, das uns international Türen geöffnet hat. Heute stehen wir für mitreißende Live-Performance von Profimusikern, Professionalität und vor allem für Leidenschaft. Trotz aller Entwicklung haben wir uns aber eines bewahrt: den Spaß an der Musik – und genau das spürt auch unser Publikum bis heute.
Könnt ihr euch kurz vorstellen und einen Song anspielen, der immer gut ankommt?

Wie würdet ihr euren Sound und eure Energie jemandem beschreiben, der euch noch nie live erlebt hat?
Wenn man unseren Sound beschreiben müsste, dann würde ich sagen: ehrlich, druckvoll und absolut live. Uns ist extrem wichtig, dass alles, was man hört, auch wirklich auf der Bühne entsteht. Wir arbeiten mit einer kompletten Live-Besetzung: Schlagzeug, Bass, Gitarre, Keyboards/Piano, Saxophon und echte Percussion – dazu kommt mehrstimmiger Gesang mit Sängerin und Sänger. Und was uns besonders auszeichnet: Auch die Instrumentalisten greifen immer wieder zum Mikrofon. Dadurch entsteht ein sehr dichter, lebendiger Chorsound, der einfach mitreißt. Diese Kombination sorgt dafür, dass unser Klang nie steril wirkt, sondern warm, dynamisch und authentisch bleibt – ebenso, wie Musik live klingen soll. Gleichzeitig gibt uns diese Besetzung die Möglichkeit, Songs wirklich nah am Original umzusetzen und ihnen trotzdem unsere eigene Energie zu verleihen. Und genau diese Energie spürt man sofort: Wir sind ständig in Bewegung, reagieren auf das Publikum und bauen eine echte Verbindung auf. Es entsteht ein Wechselspiel zwischen Bühne und Publikum – und das sorgt am Ende für diese besondere Atmosphäre, bei der man nicht lange stillstehen kann.
Welche Rolle spielt die Interaktion mit dem Publikum bei euren Shows?
Die Interaktion mit dem Publikum spielt bei uns eine wichtige Rolle – aber immer genau so, wie es zur jeweiligen Veranstaltung passt. Uns geht es nicht darum, krampfhaft Animation zu machen, sondern echte Momente entstehen zu lassen. Wenn die Situation danach verlangt – zum Beispiel auf Partyevents oder im Festzelt – beziehen wir das Publikum aktiv mit ein. Wir lassen die Leute mitsingen, greifen Stimmungen spontan auf und schaffen so gemeinsam eine Dynamik, die sich von Song zu Song steigert. Diese echte Beteiligung bringt oft genau die Energie, die einen Abend unvergesslich macht. Genauso wichtig ist uns aber das Gespür für den richtigen Rahmen. Bei Firmenevents oder Galas kann es auch genau das Gegenteil sein: dezente, stilvolle Live-Musik im Hintergrund wie z.B. Dinnermusik, ohne große Ansagen oder Interaktion. Auch das gehört zu unserer Professionalität. Unsere Stärke liegt darin, flexibel zu sein und uns auf das Publikum und die Veranstaltung einzustellen. Bei einer Tanz-Gala geht es z.B. viel um Moderation und nicht um Party-Animation. Wir lesen den Raum – und entscheiden dann, wie viel Interaktion gerade wirklich sinnvoll ist. So bleibt alles authentisch, nie übertrieben und immer passend zur Stimmung.
Euer Repertoire reicht von aktuellen Charts bis zu Klassikern – wie stellt ihr eure Setlists zusammen?
Unser Repertoire ist tatsächlich sehr breit – und genau das ist einer unserer größten Vorteile. Bei der Zusammenstellung der Setlists verfolgen wir aber kein starres Konzept, sondern arbeiten bewusst flexibel. Im Vorfeld sprechen wir mit den Veranstaltern und klären, welche musikalische Richtung gewünscht ist – ob Gala, Party, internationales Event oder auch etwas ganz Dezentes wie Dinner- oder Lounge-Musik. Das ist die Basis, auf der wir den Abend aufbauen. Der entscheidende Punkt passiert dann aber live vor Ort: Wir stellen unsere Sets nicht einmal fest zusammen und ziehen sie durch, sondern entscheiden von Pause zu Pause neu. Wir beobachten das Publikum ganz genau – Altersstruktur, internationale Mischung, Stimmung auf der Tanzfläche – und wählen dann aus unserem sehr großen Repertoire genau die Songs aus, die in diesem Moment am besten funktionieren. Dadurch kann es auch sein, dass sich ein Abend ganz organisch entwickelt: vom stilvollen Einstieg mit Jazz-Standards oder Easy Listening, über internationale Pop- und Soulklassiker bis hin zu Partyhits oder – wenn es passt – sogar Oktoberfeststimmung oder auch Rockmusik wie z.B. ACDC. Unsere Erfahrung hilft uns dabei enorm. Wir wissen ziemlich genau, wann wir die Energie steigern, wann wir bewusst zurücknehmen oder wann der richtige Moment für einen Stilwechsel ist. So entsteht keine „Playlist von der Stange“, sondern ein maßgeschneiderter musikalischer Ablauf, der perfekt zum Publikum und zur Veranstaltung passt.
Ihr habt über 1900 Auftritte gespielt, gibt es einen Moment/ Auftritt, der euch besonders in Erinnerung geblieben ist?
Bei über 1900 Auftritten sammelt sich natürlich einiges an – aber es gibt ein paar Erlebnisse, die wirklich herausstechen und uns bis heute begleiten. Ein besonderes Kapitel waren unsere Touren durch China, unter anderem in Shanghai, Beijing und Hongkong. Dort wurden wir als Coverband plötzlich wie internationale Stars behandelt – mit Autogrammwünschen und Fotowünschen nach den Shows und einer Begeisterung, die wir so aus Europa kaum kennen. Vor allem die Momente, in denen wir Songs auf Chinesisch gespielt haben und das gesamte Publikum lautstark mitgesungen hat, sind einfach unvergesslich. Da merkt man wirklich, wie verbindend Musik sein kann. Ein weiteres Highlight war unsere Zusammenarbeit mit den Weather Girls. Wir durften sie als Liveband begleiten, als sie bei uns als Special Guest aufgetreten sind – das war nicht nur musikalisch etwas Besonderes, sondern auch menschlich eine tolle Erfahrung. Dann gab es immer wieder diese surrealen Situationen, in denen plötzlich internationale Musikgrößen im Publikum standen. Zum Beispiel der Gitarrist der Scorpions, als wir im Hard Rock Cafe München gespielt haben. Oder Lionel Richie und der Sänger von Toto, die uns im Nightclub des Hotel Bayerischer Hof zugehört haben – das sind schon Momente, in denen man kurz innehält. Auch national gab es tolle Begegnungen, wie gemeinsame Auftritte mit Günther Sigl von der Spider Murphy Gang oder das wir als After-Party-Act von Culcha Candela auf der Bühne stehen durften. Was uns auch noch in besonderer Erinnerung geblieben ist, ist unser Auftritt im Olympiastadion in München. Vor tausenden von Menschen auf der Bühne zu stehen, war unglaublich. Als Coverband dort zu spielen, wo sonst internationale Weltstars auftreten, und ganze Stadien füllen, ist alles andere als selbstverständlich. Dieser Moment hatte etwas Magisches. Die Dimension der Location und das Gefühl, Teil von etwas ganz Großem zu sein. Das war definitiv einer dieser Auftritte, die man nicht vergisst und die uns immer wieder vor Augen führen, warum wir das alles machen. All diese Erlebnisse sind auf ihre eigene Art besonders – aber am Ende ist es genau diese Mischung aus internationalen Erfahrungen, besonderen Begegnungen und der direkten Verbindung zum Publikum, die unsere Bandgeschichte so einzigartig macht.
Ihr bietet verschiedene Besetzungen an, wie entscheidet ihr, ob Duo, Trio oder volle Band sinnvoll ist?
Das hängt bei uns immer von mehreren Faktoren ab – es gibt da keine Standardlösung, sondern wir schauen uns jede Veranstaltung ganz individuell an. Ein wichtiger Punkt ist die Art des Events: Geht es z.B. um eine kirchliche oder freie Trauung zu einer Hochzeit, dann wäre dazu ein Duo mit Sängerin und Pianist gut geeignet. Geht es eher um eine stilvolle Hintergrundbegleitung, zum Beispiel bei einem Empfang, Dinner, dann ist eine kleinere Besetzung wie Duo oder Trio evtl. Quartett oft genau richtig. Das wirkt elegant, unaufdringlich und schafft trotzdem eine hochwertige musikalische Atmosphäre. Sobald es aber mehr in Richtung Party, Tanz oder große Bühne geht, empfehlen wir in der Regel eine größere Besetzung – ab Quartett, Quintett oder in der vollen Band als Sextett. Damit können wir einfach mehr Energie aufbauen, mehr Dynamik reinbringen und auch stilistisch aus dem Vollen schöpfen. Dazu kommen praktische Aspekte: Platzverhältnisse in der Location spielen eine Rolle, genauso wie das Budget. Auch die gewünschten Musikstile beeinflussen die Entscheidung – bestimmte Genres funktionieren mit mehr Musikern einfach authentischer, gerade wenn es um unseren Anspruch geht, alles live und „echt“ klingen zu lassen. Am Ende beraten wir unsere Kunden sehr eng und ehrlich. Wir hören zu, was gewünscht ist, und geben dann eine Empfehlung, die musikalisch und organisatorisch wirklich Sinn macht. So stellen wir sicher, dass die Besetzung perfekt zur Veranstaltung passt und genau die Wirkung erzielt, die sich der Veranstalter vorstellt.
Welche Informationen braucht ihr im Vorfeld, um ein Event optimal vorzubereiten?
Informationen – denn je genauer wir Bescheid wissen, desto passgenauer können wir das musikalische Konzept und die Technik darauf abstimmen. Ganz wichtig ist zunächst die Art der Veranstaltung: Handelt es sich um eine Hochzeit, ein Firmenevent, eine Gala oder eine Party? Ebenso entscheidend ist der Veranstaltungsort – also nicht nur die Stadt, sondern auch die konkrete Location und die Platzverhältnisse vor Ort. Das beeinflusst direkt, welche Besetzung sinnvoll ist und wie wir uns technisch aufstellen. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Gästeanzahl. Danach richtet sich unter anderem, welche PA- und Lichtanlage wir mitbringen, da wir hier einen kompletten Full-Service anbieten. Auch die gewünschte Spielzeit der Band sowie das Veranstaltungsdatum sind essenziell für unsere Planung. Zusätzlich benötigen wir Kontaktdaten wie E-Mail-Adresse und Telefonnummer, damit wir persönlich Rücksprache halten können. Der direkte Austausch ist uns sehr wichtig, weil wir so gezielt beraten können – oft ergeben sich im Gespräch noch Details oder Wünsche, an die man vorher gar nicht gedacht hat. Durch unsere langjährige Erfahrung im Eventbereich können wir dabei nicht nur musikalisch unterstützen, sondern geben auch im Vorfeld wertvolle Tipps zur gesamten Ablaufplanung. Unser Ziel ist immer, dass am Ende alles rund läuft – musikalisch, technisch und organisatorisch.

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