Trio AGUAS
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Ensemble/Musikgruppe, Jazz-Trio
  • Tanzmusik
  • Jazz
  • Volksmusik
  • Spanische Musik
  • Musik - Naher Osten
  • Gypsy Jazz ("Zigeunermusik")
  • Lateinamerikanische Musik
  • Jazz-Trio
  • Tango-Trio
  • Jazzband
Standort:
01099 Dresden(DE)
Aktionsradius:
> 1000 km
Gage:
auf Anfrage
bei eventpeppers:
seit 11/2013

Fotos (12)

Trio AGUASTrio AGUASTrio AGUASTrio AGUASTrio AGUASTrio AGUASTrio AGUASTrio AGUASTrio AGUASTrio AGUASTrio AGUASTrio AGUAS

Videos & Hörproben (32)

Video: Werbespot beim Multicult fm.  Berlin. Trio AGUAS

Beschreibung

Musik
Trio AGUAS wurde 2008 gegründet. In den Jahren ihrer gemeinsamen Arbeit hat sich eine eigene musikalische Sprache entwickelt.

In eigenen Stücken und außergewöhnlichen Adaptationen verschmilzt armenische Seele mit Flamenco, Jazz, Funk und Flamenco.

Es treffen orientalisch anmutende Melodien auf Tangorhythmen und Armenische Tänze und liturgische Gesänge klingen neu und ungewöhnlich.

Für viele kein Geheimtipp mehr, für andere möglicherweise DIE Entdeckung - in jedem Falle eine lohnenswerte Wieder - oder Neubegegnung.

Zwei virtuose Instrumentalisten jonglieren zwischen akustischen Gitarren, einer persich- armenischen Laute. Oleg Baltagas eigenwillige Percussion und Grigor Shagoyans klassisch ausgebildete Stimme, die zwischen Klassik und Chanson changiert, sind das Instrumentarium, mit dem das Trio seine Klangwelten entstehen lässt.

Shagoyan besticht auf der Gitarre durch Virtuosität und fantasiereiche Improvisationen, Baltaga liefert ungewöhnliche, brüchige rhythmische Linien, Bilogor schafft mit einer jazzig inspirierten Spielweise einen spannungsvollen Gegensatz zu Shagoyans expressiver Sologitarre.

Im Sommer 2011 entstand die erste CD des Trios mit dem Titel "Kapitel Eins".

Die zweite CD „Sounds of Armenia“ ist in 2014 entstanden.

Trio Aguas tritt in Drei Formationen auf.
Als Trio, als Duo und Grigor Shagoyan Solo.
Die Videos und Hörproben sind vorhanden.

Musiker
Grigor Shagoyan stammt aus Armenien. Er studierte - nach einer Zeit in diversen armenischen Bands - an Jerewaner und Rostocker Musikhochschulen klassischen Gesang (u.a. bei Montserrat Caballé) und Gitarre. Er lebt seit 2002 in Deutschland. Shagoyan stand als Sänger und Gitarrist bereits auf vielen Bühnen, unter anderem an der Staatsoper Jerewan, Landesbühnen Sachsen und der Deutschen Oper Berlin. Er ist Gründer, Arrangeur und Komponist des Trios.

Oleg Baltaga stammt aus Moldawien, hat an der Musikhochschule Kischinew Schlagzeug studiert, wo er später auch als Dozent tätig war. Seit 2004 lebt und arbeitet er in Deutschland.
Gemeinsam mit Anatoly Stefanet und Sergei Testimatsanu gründete er die ethnischen Jazz-Ensemble "Trigon“, welche eine weltweite Anerkennung in der Weltmusik-Szene hat. Derzeit spielt er in verschiedenen Improvisations- und Jazzformationen, unter anderem im Trio mit dem Hornisten Arkady Shilkloper und dem Bassisten Tom Götze. Seit 2009 ist Oleg Baltaga ein festes Mitglied von Trio AGUAS.

Yuri Alexander Bilogor stammt aus der Ukraine. Er hat bei Grigor Shagoyan Gitarre studiert und bei Oleg Baltaga Schlagzeug. Yuri ist das jüngste Triomitglied. Er steht am Anfang seiner musikalischen Karriere und überzeugt immer wieder mit seiner musikalischen Präsenz. Im Januar 2014 hat er den ersten Preis bei einem internationalen Wettbewerb (Dresdner Wintersterne) erhalten. Seit Dezember 2013 ist Yuri ein festes Mitglied des Trios AGUAS.

Seit Beginn der Arbeit mit AGUAS ist die Musik Arbeitsschwerpunkt geworden.
Neben ihrer künstlerischen Arbeit sind alle Triomitglieder als Musikschul- und Privatlehrer tätig.
Referenzen

AGUAS spielte unter anderem beim Elbhangfest Dresden, auf dem TFF Rudolstadt,in der Werkstatt der Kulturen, am Friedrich-Wolf-Theater,in der Dreikönigskirche in Dresden (MZDW) sowie an den Landesbühnen Sachsen.

Programmlänge und -formate
Im Moment umfasst das Programm etwa 90-160 Minuten. Wir spielen unsere Musik als eigenständiges Konzertprogramm, können aber auch einen musikalischen Rahmen für Ausstellungseröffnungen und andere Veranstaltungen anbieten. Hin und wieder spielen wir auch gerne - ganz nach Wunsch mehr oder weniger dezent im Hintergrund - in Restaurants und Kneipen. Seit Kurzem können wir eine Programmvariante anbieten, bei der man zu Jazz, Swing, Tango und osteuropäischer Musik tanzen kann. Unser bis jetzt längster Auftritt dauierte 7 Stunden.

Repertoire

Beeinflusst von Latin, Swing, Flamenco, Jazz und traditioneller armenischer Musik entwickelte AGUAS in jahrelanger gemeinsamer Arbeit eine besondere musikalische Sprache.
In eigenen Stücken und außer- gewöhnlichen Adaptionen verschmilzt armenische Seele mit Swing und Jazz, treffen orientalisch anmutende Melodien auf Tangorhythmen und Armenische Tänze, klingen liturgische Gesänge unerwartet. Das kann zum Zuhören, zum Lächeln oder zum Tanzen sein, immer jedoch ist es Musik mit Seele.

Referenzen

Standing Ovations vor dem ersten Ton
Trio „Aguas“ gibt bemerkenswertes Konzert

Westfälische Nachrichten
Di. 05.05.2015 – von Marianne Lohmann

Westerkappeln - Beim Sonntagskonzert mit dem armenischen Trio „Aguas“ gab es eine
Premiere. Noch vor dem ersten Ton gab es Standing Ovations für die Musiker.

Der klassisch ausgebildete Sänger Grigor Shagoyan führte einfühlsam moderierend durch das
überlegt aufgebaute Programm, denn was dieses internationale Trio mit einem Armenier, einem
Ukrainer und einem Moldawier erklingen ließen, war eine Kette brillant vorgetragener außergewöhnlich
subtil durchkomponierter Stücke, die nicht zum Wegträumen, sondern zum Ohrenspitzen
animierten.
Grigor Shagoyan spielt seine exzellente Jost von Huene-Gitarre – genau wie die armenische Oud,
eine elfsaitige Laute – wie ein zweiter Paco de Lucia. Mit dem Namen „Aguas“ verweisen die Musiker
gezielt auf diesen Giganten des entfesselten Flamenco. Gleichzeitig öffnet sich damit auch das Feld
der cross-over-Musik: Armenische Sounds treffen auf den Rest der Welt und kreieren fröhlich
experimentelle neue Sounds. Doch Vorsicht: was Shagoyan mit seinem quicklebendigen Rhythmus-
und Bass-Gitaristen Yuril Bilogor und dem splendiden Oleg Baltaga an der Percussion hier
veranstaltet, ist nicht nur unterhaltsame Weltmusik, es ist eine authentische Musik, auf ethnologischen
Spuren zusammengefügt, in der – wie im innig vorgetragenen Song Kilikia – sich arabische Klänge mit
Flamenco vermischen und den europäischen Ohren Rätsel aufgeben!
Deshalb konnte man die berühmte Stecknadel fallen hören, so intensiv lauschte das Publikum, dem
das Trio ein großes Lob aussprach und das das Publikum frenetisch bejubelte. Trommeldelikatessen
im Solovortrag von Oleg Baltaga, armenische Erzählkunst (von Mensch, Pferd und Rotwein) mit
Instrumenten und die schauspielerische Einlage einer Marktszene in Eriwan waren weitere Highlights
des vielfältigen Programms.
Mit wenigen elektronischen Mitteln wie einem „Vocal Performer“ wurden Stimmen subtil vervielfältigt.
Das sorgte für Gänsehaut pur beim Solovortrag von Grigor Shagoyan, der schon allein selbst wie ein Trio klingt.
In dieser Musik kreuzen sich die Schicksale aus Vergangenheit und Gegenwart und machen die drei
Musikern zu Zeitzeugen über die Zeit hinaus und zu Botschaftern gelebter Friedfertigkeit über alle
Grenzen hinweg. Da waren zwei Zugaben zu wenig. „Die müssen wiederkommen!“ … war man sich
auf dem Kulturhof schnell einig.
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Musiker mit politischer Botschaft
Trio Aguas widmete Konzert im Lutherkeller der Erinnerung ans Schicksal der Armenier.
Der Armenier Grigor Shagoyan, Yuri Bilogor aus der Ukraine und Oleg Baltage aus Moldawien bilden das Trio Aguas.
Sounds of Armenia - Latin, Swing, Jazz & Weltmusik, so heißt das Programm, das das 2008 gegründete Trio Aguas am Sonntag im Lutherkeller zu Gehör brachte. "Es war wirklich ein ganz tolles Erlebnis - ich bin begeistert, auch von der Virtuosität der Musiker und von ihrer Herangehensweise", sagte Gitarren-Virtuose Vicente Patíz, der das Konzert sichtlich genoss. Denn bei "Sounds of Armenia" - die Musiker Grigor Shagoyan (Armenien), Oleg Baltaga (Moldawien) und Yuri Bilogor (Ukraine) - treffen orientalisch anmutende Melodien auf Tangorhythmen und armenische Tänze, liturgische Gesänge klingen neu und ungewöhnlich. "Es war fantastisch", meinte die Zwickauerin Susanne Hartzsch-Trauer, die mit ihrem Mann das Konzert besuchte, das, wie von Shagoyan versprochen, im Laufe des Abends immer "armenischer" wurde. Dabei kam nicht nur die elfsaitige armenische Laute zum Einsatz, sondern auch extra in Jerewan angefertigte armenische Tracht in Form von Westen und Kopfbedeckungen. Der Gründer, Arrangeur und Komponist des Trios, Grigor Shagoyan lebt seit 2002 in Deutschland. "Wir wohnen alle drei in Dresden, haben uns dort kennengelernt", erklärt er, der nach einer Zeit in diversen armenischen Bands an Musikhochschulen in Jerewan und Rostock klassischen Gesang und Gitarre studiert hat.

Ludmila Thiele
Freie Presse. BLICK 25.04.2015
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WESTFÄLISCHE NACHRICHTEN

Armenisch gestimmter Kulturhof

Trio Aguas konzertierte heiter bis festlich im Galerie-Café

Westerkappeln
Von Marianne Lohmann

Das international besetzte Trio Aguas hat armenische Klangfarben ins Galerie-Café gebracht, die hier bisher unbekannt waren, und bescherte dem Kulturhof zum Auftakt der Konzertsaison 2014 ein volles Haus. Kulturhofbetreiber Raimund Beckmann zeigte sich entsprechend begeistert von seinem Publikum, das so gut gelaunt zum ersten Konzert dieses Jahres erschienen war und das seine Musiker aus Armenien, Moldawien und der Ukraine mit viel Applaus von einem Stück zum anderen trieb und am Ende bejubelte.

Fulminant starteten die drei Musiker durch: Mit rasantem Fingerspiel auf den Gitarren zollten sie dem verstorbenen Paco de Lucia ihre Reverenz - denn „Entre dos aguas“ prägt auch den Namen des Trios: Zwischen zwei Wassern oder – umgedeutet - zwischen zwei Welten lassen sich ihre musikalischen Wurzeln heraushören: mal wird westliche mal östliche Tradition gepflegt, verschmilzt hier musikalisch zu einer kostbaren westöstlichen Legierung.
Ihre Melodien, die überraschenden Rhythmenwechsel und die wohldurchdachte Programmfolge mit sehr persönlicher Moderation durch Grigor Shagoyan waren von ausgesuchter Raffinesse. Hier glänzte ein Trio aus studierten Spitzenmusikern. „Aguas“ – sprudelnder Wasserquell – haben die Musiker ihr Trio nicht nur benannt, sondern inhaltlich auch in Musik umgesetzt. Gigor Shagoyan, Gitarrist und als Sänger mehrfach an der Dresdner Oper verpflichtet, Oleg Baltaga (Percussion) und Yuri Bilogor (Gitarre) schöpfen aus den Quellen der „Weltmusik“ und versetzen sie mit dem Geist ihrer Heimat.
Mit der formschönen Oud – einer im Kaukasus gespielten elfsaitigen Laute – und einem großen Klangspektrum der Percussioninstrumente näherten sie sich auf farbigen Umwegen vielen auch uns bekannten Melodien, die dann plötzlich und unerwartet aus den Quellen sprudelten: „Bei mir bist Du scheen“ – „Take five“ – oder „Libertango“. Doch immer in einer nie gehörten armenischen „Übersetzung“ durch die spielfreudigen Künstler.
Nach der Pause hatten sich die Musiker aber dann wirklich in armenische Tracht geworfen und nahmen das Publikum nun vollends mit an ihre Ursprünge, in eine orientalische Welt bis zu den Höhepunkten des Abends: einem liturgischen Gesang aus den ältesten Wurzeln der christlich orthodoxen Kirche und einem armenischen Tanz. Spätestens jetzt hatte man das Gefühl angekommen zu sein! Bei den Armenischen Klängen aus dem 18. Jahrhundert, als das Kulturhof-Publikum kurzerhand zum summenden Chor umfunktioniert wurde, ließ sich aus der nachfolgenden anhaltenden Stille unschwer heraushören, wie sehr dieses Trio die „Westerbecker“ im Griff hatte und regelrecht verzaubert hat.
Auch das hatte Aguas „im Gepäck“ – die Zugabe geriet erwartungsgemäß zum I-tüpfelchen des erlebnisreichen Abends.
(Westfälische Nachrichten, 06.05.2014)
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(Sächsische Zeitung, 16.01.2012)

(...) Latin, Jazz, Swing und jede Menge osteuropäischer Musiktradition. Freitagabend begeisterte das Trio auch durch exzellenten Gesang.

(Sächsische Zeitung, 25.06.2012)

(...) immer wieder staunte man, was ein Ausnahme-Gitarrist wie Grigor Shagoyan aus seinem Instrument herausholen kann.

(Sächsische Zeitung, 12.11.2012)